Dank der zusätzlichen Spieler konnten wir auch das Fehlen eines Jugendspielers gut kompensieren (das kommt leider ab und zu vor, ist aber immer sehr ärgerlich). Zu einem perfekten Sonntag fehlten dann nur noch ein paar bessere Ergebnisse...
Bruchsal - Pforzheim 3-5
Leider gab es gegen die ehemaligen Oberligaspieler auch in diesem Jahr eine Niederlage und das, obwohl wir zum ersten Mal in unserer Vereinsgeschichte mit einem Schnitt über 2000 antreten konnten - wieder eine sehr beeindruckende Marke!!
Indes unsere Gegner auch und an unserem "DWZ-Schädling" Lukas lag es in keiner Weise, denn er konnte seine Partie (wenn auch wundersamerweise) gewinnen! Ebenso TimG, Tobias und Martin spielten remis, das aber war logischerweise am Ende zuwenig. Hier bekommen wir sicher noch näheren Einblick in die Partien.
Bruchsal II - KSF V 5-3
Die Zweite hatte gegen die ehemalige Damenmannschaft des KSF anzutreten. Das Konzept der reinen Damenmannschaft wurde dort zuletzt zugunsten des Klassenerhaltes in der Bezirksklasse aufgegeben, immerhin erwarteten uns noch 5 spielstarke Damen.
Der Kampf begann holprig aufgrund der Verspätung einer Karlsruher Spielerin, der uns auch zu einem kleinen Zeitvorteil an den Brettern verhalf. Beschäftigt mit den anderen Mannschaften bekam ich zunächst nicht soviel mit, nur dass Klaus recht schnell verloren hatte. Zum Ausgleich konnte JanW dann etwas überraschend gewinnen, aber mit guter Endspieltechnik konnte er einen Fehler seines Gegners nutzen! Eine weitere Bestandsaufnahme ergab Probleme bei Jenni, (fast schon übliche) Undurchsichtigkeiten bei Janosch und Matthias, dafür Vorteile bei Jan (durch Material) und Sven (v.a. auf der Uhr).
Linus zeigte sich seinem Gegner klar überlegen und bestrafte dessen zögerliches Spiel energisch und konsequent. Der klare Sieg brachte die Führung und Anlass zu vorsichtigem Optimismus. Tatsächlich konnte der Teamchef dann gewinnen, nachdem er sich nach missratener Eröffnung stark zurückkämpfte, und eine Qualität erbeuten konnte. Diese musste allerdings im Damenendspiel mit unsicherem König verwertet werden und das in Zeitnot gegen eine Gegnerin mit Initiative. Dass dies gelang ebenfalls eine ganz starke Leistung!! Svens Gegnerin konnte sich aus ihrer horrenden Zeitnot nicht mehr befreien und brachte uns somit den nächsten vollen, leicht kurios schnellen Punkt.
Matthias konnte dann das Match entscheiden. Er kam in einer sehr scharfen Stellung als Erster zum Zug und gewann zum Mannschaftssieg! Sehr (Nerven-)Stark!
Da fiel es dann nicht mehr ins Gewicht, dass Janosch und Jenni beide am Ende gegen sehr starke Gegnerinnen die Segel streichen mussten. Jenni verlor ihren isolierten Bauern gegen zu wenig Kompensation, bei Janosch hab ichs nicht genau gesehen. Aber dank der tollen Antrittsmoral insbesondere der Ersten hielten beide den anderen den Rücken frei und haben so teil am Mannschaftssieg!
Bruchsal III - KSF VII 0-6
Bruchsal IV - KSF XI 2,5 - 5,5
Auch hier war am Ende die Überlegenheit der Gäste anzuerkennen, die hier sogar ihre BFDler ins Rennen schickten.
Bei uns hingegen debütierte Timme und das schon ordentlich, auch wenn seine Partie am Ende verloren ging! Philipp hingegen konnte klar gewinnen, die Niederlagen bei Denis und Victor waren gank knapp. Beide erhielten ausgeglichene Endspiele, aber in der Karlsruher Jugend wird Endspiel eben auch studiert.Im Rückspiel brachten wir dann Samuel für Timme und er erhielt gar ein besseres Endspiel. Hier verhinderte nur zu schnelles Spiel den Sieg, den Philipp erneut schaffen konnte. Bei Victor war ein bischen die Luft raus, Denis hingegen besann sich nach Materialrückstand seiner GM-Superkräfte! Er nutzte die Gelegenheit zu einer sagenhaften Taktik, die ihm eine Gewinnstellung brachte. Die war aber ein Damenendspiel, das er dann erschöpft Remis gab, nachdem der Kampf ja durch war.
Hier also auch ein achtbares Ergebnis!
Im Sonntagsturnier gewann Samuel zunächst gegen Hanno, Ozgül konnte Oskar bezwingen.
Danach schlug er auch Hanno und Oskar konnte gegen Timme gewinnen und wird damit vielleicht unser nächster Debütant !?
Nach der Runde wurde noch fleißig analysiert und die Gelegenheit genutzt, auch Dinge abseits der 64 Felder zu besprechen. So können wir auf und neben dem Brett erwartungsvoll die nächsten Spiele angehen!




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